Die CDU Alpen feierte am Sonntag, den 04. Dezember 2017 ihr Familienfest im Saal Thiesen auf der Bönninghardt. Der jüngste Gast war wenige Wochen alt und der Älteste weit über 80 Jahre. Gemeinsam verbrachte man in feierlicher und fröhlicher Stimmung den ersten Advent.

Wir haben das Familienfest in diesem Jahr etwas anders gestaltet. Nicht etwa, da es in den letzten Jahren schlecht besucht war oder es Kritik gab. Nein, ganz im Gegenteil. Aber wir wollten mal etwas Neues versuchen. Somit haben wir das Familienfest auf einen Sonntag ab 11:00 Uhr gelegt. Damit geben wir unseren Familien die Möglichkeit mit den Kindern teilzunehmen. Aber auch viele ältere Mitglieder haben in der Vergangenheit mitgeteilt, dass es schwierig ist im Winter abends zu fahren. Die Tatsache, dass 130 Mitglieder den Weg zum gemeinsamen Jahresausklang der Alpener CDU fanden, spricht schon mal für das neue Konzept.

Wind und Regen führten dazu, dass der Empfang mit Glühwein und Kakao in den Saal verlegt wurde. Fast 30 Kinder, die eigentlich auch draußen am Feuer ihr Stockbrot backen sollten, sorgten sofort für Stimmung im Saal. Doch gut betreut durch die Junge Union, in der Spieleecke hielt sich die Geräuschkulisse in Grenzen, so dass die Bundestagsabgeordnete Sabine Weiss und die Landtagsabgeordnete Charlotte Quick ihre Grußworte an die CDUler richten konnten.

In diesem Jahr wurden traditionell wieder die Jubilare für langjährige Mitgliedschaft auf dem Familienfest geehrt. Der Vorsitzende Sascha van Beek betonte, dass wir nur durch unsere 265 individuellen Mitglieder in Alpen den Anspruch „Volkspartei“ aufrechterhalten können. Jedes einzelne Mitglied ist wichtig, denn eine Partei kann nicht nur aus einigen wenigen „Lauten“ bestehen. Wir brauchen auch die „Leisen“ in unserer Partei. Die, die sich zu unseren Werten und Ideen bekennen und einfach mal im Freundeskreis, beim Stammtisch, bei unseren Markständen oder im Vereinsleben ein gutes Wort für die CDU einlegen. Eine Volkspartei definiert sich nicht durch Wahlergebnisse. Eine Volkspartei definiert sich dadurch, dass man verschiedene Menschen, Ideen und Meinungen zusammenbringt, um gemeinsam ein Ziel zu verfolgen: christliche-demokratische Politik für Alpen.

Seit vielen Jahren sind diese Jubilare wichtige Unterstützer der Volkspartei CDU.

25 Jahre: Josef Gräven, Leni und Werner Vogt
40 Jahre: Theo Fürtjes, Margrit Sevens
50 Jahre: Willi Winnekens-Müller

Für die Unterhaltung beim Familienfest sorgte der Trompeter Lutz Kniep, der mit einer Mischung aus Weihnachten und Karneval die richtige Stimmung für eine niederrheinische Adventsfeier fand. Ein Highlight war sicherlich die weihnachtliche Einlage des „Alpener-Glockenorchesters“, dirigiert von Lutz Kniep. Jingle Bells mit Hans Bongen, Markus Kellings, Edgar Giesen, Rolf Bockstegers,  Hermann Terboven, Kurt und Annelen Verhülsdonk an den Glocken, sowie die gesamte CDU-Familie als Chor, sorgten für eine lustige, aber weihnachtliche Atmosphäre  Bei der Verlosung gab es in diesem Jahr wieder viele hochwertige Preise zu gewinnen. Den Hauptpreis, einen 100€ Gutschein eines Modehauses, gestiftet durch die Ortsvorsteher, gewann Elke Hasken.


Die Bezirksregierung gibt grünes Licht für die Anmeldungen an der Sekundarschule Alpen. Bis zur geplanten Gesetzesänderung zur Zweizügigkeit von Sekundarschulen reicht auch jetzt schon, durch eine Genehmigung der Bezirksregierung, die Zweizügigkeit für die Sekundarschule Alpen in der nächsten Einstiegsklasse aus. Somit liegt es jetzt in der Verantwortung der Alpener Eltern, ob wir eine weiterführende Schule in Alpen behalten. Für das Schuljahr 2018 benötigt die Sekundarschule Alpen 40 Anmeldungen.

Die CDU Alpen kann viele Erfolge für sich verbuchen. Die Rettung der Sekundarschule Alpen ist ein Weiterer. Der Weg bis heute ist schon wirklich eine Bilderbuchgeschichte. Er zeigt, dass man auch als kleiner Gemeindeverband etwas in Landespolitik bewirken kann, wenn man nur einen festen Willen dazu hat. Viele Dinge sind aufeinandergefolgt. Nachdem die ehemalige Schulministerin Sylvia Löhrmann nach anfänglicher Zusage, doch nicht nach Alpen kam, schien die Geschichte jedoch fast am Anfang zu scheitern. Davon haben wir uns aber nicht entmutigen lassen. Mit einem Antrag zum Landesparteitag der CDU NRW haben wir erwirkt, dass die Zweizügigkeit für Sekundarschulen Einzug ins Regierungsprogramm der CDU NRW für den Landtagswahlkampf 2017 aufgenommen wird. Gestützt durch andere CDU-Verbände wurde der Antrag angenommen. Mit einem starken Wahlkampf haben wir den politischen Wechsel in NRW geschafft. Die CDU NRW hatte die Zweizügigkeit für Sekundarschulen im Wortlaut in ihrem Regierungsprogramm und konnte diese auch in den Koalitionsverhandlungen mit der FDP einbringen. Jetzt ist die Zweizügigkeit für Sekundarschulen im Koalitionsvertrag und wird in NRW zum Gesetz. Da wir auf das Gesetz noch etwas warten müssen, ging es zwischenzeitlich darum einen Erhalt der Sekundarschule bis dahin zu sichern. Unser Ministerpräsident Armin Laschet stand zu seinem Wort und hat auf den Brief der CDU Alpen geantwortet und zugesichert, dass er die Schulministerin bittet, sich dem Sachverhalt der Sekundarschule Alpen anzunehmen. Durch Entsendung des Staatssekretärs im Schulministerium und Vertretern der Bezirksregierung konnten sich die Verantwortlichen einen Eindruck vor Ort machen und haben festgestellt wie Politik, Lehrer, Schüler und Eltern um ihre Sekundarschule kämpfen. Mit der positiven Meldung aus der Bezirksregierung ins Alpener Rathaus nimmt die Geschichte vorerst ein gutes Ende.

An diesem Beispiel zeigt sich für welche Politik die CDU in Alpen steht. Wir stecken nicht den Kopf in den Sand oder suchen nach Alternativen, die keine Wirklichen sind. Wir wollen gestalten und Einfluss nehmen. Wir halten an unseren Prinzipien fest, wenn es auch nur eine kleine Chance gibt diese umzusetzen. Auch wenn es oft harte Arbeit ist, zeigt sich mit diesem Erfolg, dass sich die Arbeit immer lohnt.

 

Bei der Veranstaltung Kies und Sand: Rohstoff-Glück am Niederrhein, machte der CDU Fraktionschef Günter Helbig noch einmal deutlich, das es weder glücklich noch gewünscht ist, das die Kiesindustrie aber auch die Planungsebene des RVR, den Fokus
ihrer Begehrlichkeiten wieder auf die Bönninghardt richtet. Mit seinem Appell: "Finger weg von diesem Landstrich, es gibt genügend andere Flächen!", machte er sich bei den Organisatoren keine Freunde.

Geschichte wiederholt sich nicht? Von wegen: Der Leitsatz vieler Historiker wird im Kreis Wesel widerlegt – weil dort nicht alle aus Fehlern lernen. Landrat Dr. Ansgar Müller beispielsweise. Der Sozialdemokrat hat gerade den Kreistagsbeschluss, den Umlagehebesatz für 2016 unverändert bei 41,8 Prozentpunkten zu belassen, beanstandet. Im gleichen Stil hatte Dr. Müller auch schon im vergangenen Jahr den Haushaltsbeschluss des Kreistages kritisiert und damit eine veritable Bauchlandung hingelegt: Die Bezirksregierung Düsseldorf als Aufsichtsbehörde folgte den Gedanken des Weseler Landrates nicht, sondern genehmigte 2015 den Haushaltsplan, den die politische Mehrheit des Kreistags aus CDU, Grünen sowie FDP/ VWG gegen die Stimmen der SPD verabschiedet hatte. Mehr noch: Regierungspräsidentin Lütkes bestärkte die Dreier-Kooperation in der Genehmigung des Kreis-Etats sogar noch in ihrem Kurs der Konsolidierung der Kreis-Finanzen. In einem Weg, den bei den folgenden Beratungen des Haushaltsplans 2016 „leider weder der Landrat noch seine Genossen in der SPD-Fraktion mitgehen wollten“, bedauert nun Frank Berger als Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion. Statt sich konstruktiv in die Überlegungen einzubringen, wo der Kreis sinnvoll und möglichst schonend Ausgaben zurückführen kann und dabei gewachsene Strukturen zu erhalten, habe sich die politische Minderheit im Kreistag verweigert. Mehr noch: Aus der langen Abhandlung, mit der Dr. Müller gerade erklärt, warum er den aktuellen Haushaltsbeschluss 2016 beanstandet, zeige sich seine grundsätzliche Verweigerung, auch andere Sichtweisen zu akzeptieren: „Der Landrat kennt nur einen Weg – den, den er vorgibt. Dabei hat er doch auch bisher schon nicht zum Ziel geführt sondern würde den Menschen im Kreis durch eine steigende Kreisumlage Mehrausgaben in Millionenhöhe zumuten“, so die nüchterne Bilanz, die Frank Berger zieht.

gez. Günter Helbig
(Pressesprecher)

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